Rezeptfreie Medikamente
Bei vorübergehenden Schlafstörungen können rezeptfreie Schlafmittel sehr hilfreich sein. Sie dürfen jedoch nur kurzzeitig angewendet werden, da sie die Ursache des Problems nicht beseitigen.
Zur vorübergehenden Behandlung von Schlafstörungen gibt es zahlreiche rezeptfreie Medikamente mit pflanzlichen oder chemischen Wirkstoffen oder Kombinationen aus beiden. Sie werden in Form von Dragees, Kapseln, Tabletten oder Tropfen zum Einnehmen angeboten.
Chemische Wirkstoffe gegen Schlafstörungen
In Schlafmitteln und Beruhigungsmitteln mit chemischen Wirkstoffen sind folgende Substanzen einzeln oder in Kombination mit pflanzlichen Wirkstoffen enthalten:
Präparate mit den Wirkstoffen Diphenhydramin und Doxylamin (Antihistaminika) haben eine beruhigende, schafanstoßende und durchschlaffördernde Wirkung. Folgendes muss bei Anwendung dieser Mittel beachtet werden:
Bei Einnahme dieser Medikamente kann es zu Nebenwirkungen an den Verdauungs- und Ausscheidungsorganen kommen, z.B.:
Daher sollten Betroffene mit chronischen Erkrankungen an diesen Organen haben (z.B. Magengeschwür, Leberfunktionsstörungen, gutartige Prostatavergrößerung) vor der Anwendung ihren Arzt befragen.
Tryptophan ist ein Eiweißstoff, der eine geringe schlafanstoßende Wirkung besitzt und sich für Betroffene eignet, die andere Mittel nicht vertragen. Der Wirkstoff muss meistens über mehrere Wochen eingenommen werden, bevor sich ein Effekt zeigt.
- Diphenhydramin
- Doxylamin
- Tryptophan
Präparate mit den Wirkstoffen Diphenhydramin und Doxylamin (Antihistaminika) haben eine beruhigende, schafanstoßende und durchschlaffördernde Wirkung. Folgendes muss bei Anwendung dieser Mittel beachtet werden:
- rechtzeitige Einnahme 1 Stunde vor dem gewünschten Einschlafen und ca. 8 Stunden vor dem geplanten Wiederaufstehen, da es sonst am darauffolgenden Tag zu einem „Hang-Over“ mit Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit und Verkehrstüchtigkeit kommen kann
- Anwendung nicht länger als 1 Woche
- Auslassversuche vorher festlegen
- nicht zusammen mit Alkohol einnehmen
Bei Einnahme dieser Medikamente kann es zu Nebenwirkungen an den Verdauungs- und Ausscheidungsorganen kommen, z.B.:
- Verstopfung
- Entleerungs-Störungen der Harnblase
Daher sollten Betroffene mit chronischen Erkrankungen an diesen Organen haben (z.B. Magengeschwür, Leberfunktionsstörungen, gutartige Prostatavergrößerung) vor der Anwendung ihren Arzt befragen.
Tryptophan ist ein Eiweißstoff, der eine geringe schlafanstoßende Wirkung besitzt und sich für Betroffene eignet, die andere Mittel nicht vertragen. Der Wirkstoff muss meistens über mehrere Wochen eingenommen werden, bevor sich ein Effekt zeigt.
Pflanzliche Wirkstoffe gegen Schlafstörungen
Die Zahl der Medikamente gegen Schlafstörungen mit pflanzlichen Wirkstoffen ist sehr groß. Folgende Pflanzenteile und -extrakte sind darin enthalten:
Bei Anwendung von Medikamenten mit diesen Wirkstoffen ist zu beachten, dass die Wirkung nicht sofort, sondern erst nach regelmäßiger Einnahme über mehrere Tage einsetzt. Die maximale Wirkung wird meist nach 1 bis 2 Wochen regelmäßiger Einnahme erreicht.
Johanniskrautextrakt kann die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen und bei manchen Menschen zu Hautreaktionen ähnlich wie bei einem Sonnenbrand führen. Daher sollte bei Einnahme von Johanniskraut-Präparaten auf ausreichenden Sonnenschutz geachtet und direkte Sonnenbestrahlung gemieden werden.
- Baldrianwurzel
- Hopfenzapfen
- Passionsblumenkraut
- Melissenblätter
- Johanniskrautextrakt
Bei Anwendung von Medikamenten mit diesen Wirkstoffen ist zu beachten, dass die Wirkung nicht sofort, sondern erst nach regelmäßiger Einnahme über mehrere Tage einsetzt. Die maximale Wirkung wird meist nach 1 bis 2 Wochen regelmäßiger Einnahme erreicht.
Johanniskrautextrakt kann die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen und bei manchen Menschen zu Hautreaktionen ähnlich wie bei einem Sonnenbrand führen. Daher sollte bei Einnahme von Johanniskraut-Präparaten auf ausreichenden Sonnenschutz geachtet und direkte Sonnenbestrahlung gemieden werden.
Weitere Behandlungsmöglichkeiten bei Schlafstörungen
Mit folgenden weiteren Maßnahmen können leichte Formen von Schlafstörungen gelindert werden:
- warmes Vollbad vor dem Zubettgehen, ggf. mit beruhigenden Zusätzen wie z.B. Melissen- oder Lavendelöl
- Trinken von Beruhigungs- oder Schlaftee am Abend
- Homöopathika
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