Für Mutter und Kind?
Wenn Kinder plötzlich schlecht schlafen, kann dies das erste Anzeichen einer Krankheit sein. In der Schwangerschaft treten Schlafstörungen vor allem gegen Ende auf, wenn z.B. durch den Bauchumfang die bevorzugte Schlafposition nicht mehr möglich ist.
Schlafstörungen bei Kindern
Kinder haben ein größeres Schlafbedürfnis als Erwachsene. Als Richtwerte gelten:
Als Ursachen für eine plötzliche Änderung des Schlafverhaltens bei Kindern kommen infrage:
Bei Verdacht auf eine psychische (z.B. ADHS) oder organische Erkrankung muss der Kinderarzt konsultiert werden.
Besteht ein solcher Verdacht zunächst nicht, können folgende Maßnahmen helfen, dass das Kind besser einschläft:
Führen diese Maßnahmen nicht zum Erfolg, muss ein Arzt konsultiert werden.
- Säuglinge: ca. 14 Stunden
- Kleinkinder zwischen 2 und 6 Jahren: 11 bis 13 Stunden
- Schulkinder: 9 bis 10 Stunden
Als Ursachen für eine plötzliche Änderung des Schlafverhaltens bei Kindern kommen infrage:
- beginnende Erkrankung (z.B. Mittelohrentzündung)
- Wundsein im Windelbereich bei Säuglingen
- bei sensiblen Kindern: zu weiche Matratze
- allgemeine psychische und motorische Unruhe wegen einer nicht behandelten Aufmerksamkeitsstörung (ADHS)
Bei Verdacht auf eine psychische (z.B. ADHS) oder organische Erkrankung muss der Kinderarzt konsultiert werden.
Besteht ein solcher Verdacht zunächst nicht, können folgende Maßnahmen helfen, dass das Kind besser einschläft:
- tagsüber für ausreichende körperliche Bewegung und geistige Anregung sorgen
- auf Fernsehen und Computerspiele verzichten
- Einschlaf-Rituale (z.B. Geschichte vorlesen, Schlaflied singen, Gebet gemeinsam sprechen)
- Schmusedecke, Stofftier oder Kuschelkissen anbieten
- bei Säuglingen Schnuller als Einschlaf-Hilfe geben (jedoch keine Teeflasche zum Nuckeln, da dies Karies fördern kann)
- kleine Nachtleuchte anbringen
- Tür einen Spalt offen lassen
Führen diese Maßnahmen nicht zum Erfolg, muss ein Arzt konsultiert werden.
Schlafstörungen in Schwangerschaft und Stillzeit
Bei Schwangeren haben Schlafstörungen meist folgende Ursachen:
Bei Sodbrennen sollten Schwangere darauf achten, nur kleine Mahlzeiten (dafür aber mehrere über den Tag verteilt) einzunehmen und die Speisen gut zu kauen. Speisen und Getränke, die die Magenschleimhaut reizen (Kaffee, schwarzer Tee, stark gewürzte Speisen), sollten gemieden werden. Ein Schlafen mit leicht erhöhtem Oberkörper kann ebenfalls Linderung verschaffen.
In den letzten Schwangerschaftswochen kommt es wegen des Bauchumfanges und der Kindsbewegungen häufig zu einem unruhigen Schlaf. Vor dem Schlafengehen empfiehlt sich ein beruhigendes Bad (empfohlene Temperatur 36-38°C) oder ein warmes Fußbad (evtl. mit einigen Tropfen Lavendelöl). Auf Coffein-haltige Getränke (Kaffee, Cola, Schwarztee) am Nachmittag sollte verzichtet werden.
Häufig wird in der Schwangerschaft ein Mittagsschlaf als sehr erholsam empfunden. Dieser muss jedoch in die Schlafenszeit mit eingerechnet werden. Daher sollte es die Schwangere nicht verwundern, wenn sie, nachdem sie einen einstündigen Mittagsschlaf gehalten hat, in der Nacht nur noch 6 Stunden schlafen kann.
Bei stillenden Müttern können Schlafstörungen vor allem wegen des veränderten Schlaf-Wach-Rhythmus durch das Stillen und die Aufwachphasen des Kindes zustande kommen. Auch hier können Entspannungsmaßnahmen (Bäder, Yoga) helfen.
Die Stillende sollte jede sich bietende Möglichkeit zu einem kurzen Schlaf nutzen, um sich körperlich von den Anstrengungen der Entbindung zu erholen zu können und den Anforderungen des neuen Lebensrhythmus gewachsen zu sein.
Medikamente mit Diphenhydramin, Doxylamin oder Tryptophan dürfen von Schwangeren und Stillenden nicht eingenommen werden. Pflanzliche Schlafmittel mit Baldrian und Hopfen sind geeignet; vor ihrer Anwendung sollte jedoch der behandelnde Arzt konsultiert werden.
- Sodbrennen (in allen Phasen der Schwangerschaft)
- starke Kindsbewegungen (gegen Ende der Schwangerschaft)
- Probleme beim Finden der geeigneten Schlafposition wegen des zunehmenden Bauchumfangs (gegen Ende der Schwangerschaft)
- seelische Gründe (Partnerschaftsprobleme, finanzielle Sorgen, Angst davor, dem Leben mit dem Kind nicht gewachsen zu sein)
Bei Sodbrennen sollten Schwangere darauf achten, nur kleine Mahlzeiten (dafür aber mehrere über den Tag verteilt) einzunehmen und die Speisen gut zu kauen. Speisen und Getränke, die die Magenschleimhaut reizen (Kaffee, schwarzer Tee, stark gewürzte Speisen), sollten gemieden werden. Ein Schlafen mit leicht erhöhtem Oberkörper kann ebenfalls Linderung verschaffen.
In den letzten Schwangerschaftswochen kommt es wegen des Bauchumfanges und der Kindsbewegungen häufig zu einem unruhigen Schlaf. Vor dem Schlafengehen empfiehlt sich ein beruhigendes Bad (empfohlene Temperatur 36-38°C) oder ein warmes Fußbad (evtl. mit einigen Tropfen Lavendelöl). Auf Coffein-haltige Getränke (Kaffee, Cola, Schwarztee) am Nachmittag sollte verzichtet werden.
Häufig wird in der Schwangerschaft ein Mittagsschlaf als sehr erholsam empfunden. Dieser muss jedoch in die Schlafenszeit mit eingerechnet werden. Daher sollte es die Schwangere nicht verwundern, wenn sie, nachdem sie einen einstündigen Mittagsschlaf gehalten hat, in der Nacht nur noch 6 Stunden schlafen kann.
Bei stillenden Müttern können Schlafstörungen vor allem wegen des veränderten Schlaf-Wach-Rhythmus durch das Stillen und die Aufwachphasen des Kindes zustande kommen. Auch hier können Entspannungsmaßnahmen (Bäder, Yoga) helfen.
Die Stillende sollte jede sich bietende Möglichkeit zu einem kurzen Schlaf nutzen, um sich körperlich von den Anstrengungen der Entbindung zu erholen zu können und den Anforderungen des neuen Lebensrhythmus gewachsen zu sein.
Medikamente mit Diphenhydramin, Doxylamin oder Tryptophan dürfen von Schwangeren und Stillenden nicht eingenommen werden. Pflanzliche Schlafmittel mit Baldrian und Hopfen sind geeignet; vor ihrer Anwendung sollte jedoch der behandelnde Arzt konsultiert werden.
Quellen:
*Die Angaben zu Medikamenten stützen sich im wesentlichen auf das Standardwerk:Schaefer/Spielmann/Vetter "Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit", Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, 7. Auflage (2006) und können von den Angaben im Beipackzettel abweichen. Bei Fragen zu Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten in der Schwangerschaft oder Stillzeit konsultieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt.
*Die Angaben zu Medikamenten stützen sich im wesentlichen auf das Standardwerk:Schaefer/Spielmann/Vetter "Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit", Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, 7. Auflage (2006) und können von den Angaben im Beipackzettel abweichen. Bei Fragen zu Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten in der Schwangerschaft oder Stillzeit konsultieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt.
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